Schlafzahnmedizin München

Zahnärztliche Hilfe gegen Schnarchen und Schlafapnoe

Wodurch wird Schnarchen verursacht?

Im Schlaf entspannen sich die Muskeln des Körpers - auch die Rachen- und Zungenmuskulatur. Vor allem in der Rückenlage. Der Unterkiefer und die Zunge fallen zurück. Dadurch werden die Luftwege eingeengt.

Der eingeengte Luftstrom führt zum Flattern des sog. Gaumensegels. Dadurch entstehen die typischen Schnarchgeräusche, die eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibel erreichen können - so laut wie ein Presslufthammer.

Vergleich der Atmung: Links normale Atmung während des Schlafens, rechts Atemnot bei Schnarchen mit Blockade der Atemwege, inklusive beschrifteter Rachen, Zunge, Weicher Gaumen und Zäpfchen.

Die möglichen Folgen der Schlafapnoe

Als Schlafapnoe bezeichnet man in der Schlafmedizin den vorübergehenden Atemstillstand, der durch den vollständigen Verschluss der Atemwege auftritt. Er kann von 10 Sekunden bis zu zwei Minuten andauern. Und das hat weitreichende Folgen:

Die Sauerstoffsättigung des Blutes sinkt und das Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff. Die Herzfrequenz sinkt ab und der Blutdruck steigt. Betroffene wachen mehrmals pro Nacht auf. Dadurch fehlt ihnen der für die körperliche und psychische Gesundheit so wichtige Tiefschlaf.

Wie wir Ihnen gegen Schnarchen und Schlafapnoe helfen können

Wie Sie schon wissen, verursachen der nach hinten gefallene Unterkiefer und die erschlaffte Zunge die Schnarch-Geräusche und die Blockierung der Atemwege. Mit einer sog. Schnarcherschiene (auch Protrusionsschiene oder Schnarch-Therapiegerät genannt) kann das Zurückfallen von Unterkiefer und Zunge vermieden werden.

Dazu stellen wir dünne und durchsichtige Schienen her, die der Betroffene nachts im Mund trägt. Diese Schienen sind sehr zierlich und engen den Mundraum kaum ein. Sie vermeiden das Schnarchen und den Atemstillstand und ermöglichen so wieder einen erholsamen Schlaf - für beide Partner!

Transparente kieferorthopädische Zahnspange zur Verhinderung von Schnarchen auf weißem Hintergrund.